Was heißt es zertifizierter Partner beim „ Glass at work“ Programm zu sein? 

Zertifizierter „Glass at Work“ Partner

„Nur die Unternehmen die im Ergebnis des strengen Auswahlverfahrens sich durchsetzen konnten, wurden von dem kalifornischen Konzernriesen final ausgesucht. Laut ABAVALA Technologieblog unterstützt das zertifizierte Partner Programm die Glass Kunden bei Google Integrationsprojekten. Dabei werden die Anwendungen der Partner für die Produktion, Ferndiagnose, Fernwartung, Fernüberwachung und Schulungszwecke implementiert…“

Wie wurde AMA ausgewählt? 

Im Jahr 2013 stieß die AMA, (Software-) Dienstleister von Mobile Applications im Rahmen der Google I/O (Entwicklerkonferenz) auf die erste von Google™ angebotene Datenbrille.

AMA sorgte für viel Gesprächsstoff auf der Veranstaltung und zog die Aufmerksamkeit des Chirurgen Dr. Philippe Collin auf sich. Er identifizierte mit seinem japanischen Kollegen über AMA ziemlich schnell einen Anwendungsfall für eine distanzübergreifende Fernunterstützung (Kommunikation) im Rahmen von Fortbildungsmaßnahmen.

Auf Grundlage dieser Information wuchs der Anreiz eine Remote Assistenz Lösung zu erschaffen.

Im Jahr 2014 forderte Google™ die Unternehmen dazu auf, die Digitalisierung von Geschäftsprozessen voranzutreiben und startete das „Glass at Work“ Projekt. Dabei favorisierte Google™ Hersteller mit smarten Lösungen für die professionelle Anwendung.

Im Ergebnis der ersten Gruppenauswertung wurde AMA am 21.Oktober 2014 als eines von insgesamt 10 und nur 2 europäischen Unternehmen zertifiziert.

Welche Zielgruppe und welche Märkte ergeben sich für die von AMA entwickelte XpertEye-Lösung?

AMA plante, sich zunächst auf medizinische Anwendungsfälle zu spezialisieren, dabei wurde aber schnell deutlich, dass Remote-Assistenz in unterschiedlichen Anwendungsbereichen einen Mehrwert bringt. Der „virtuelle Schulterblick“ mit XpertEye, sei es für die Schulung, Qualitätssicherung oder für die Ferndiagnose ist entsprechend unabhängig vom jeweiligen Anwendungsfall. Die Sicht als auch Gesten und Sprache des Datenbrillenträgers wird dabei über weite Distanzen hinweg zum Betrachter in Echtzeit gestreamt. XpertEye wird seit dem kontinuierlich weiterentwickelt und findet umfangreiche Anwendung.

Seit 2014 wächst das Interesse für die Fernunterstützung stetig. Im Hinblick der Globalisierung und Industrie 4.0 Projekten erkennen viele Kunden zunehmend die Vorteile von Remote-Assistenz Lösungen. 

Wie hat sich die Technologie in den letzten 4 Jahren entwickelt?

Seit dem Markteintritt von Google Glass haben andere Hersteller den Markt für Wearables betreten.

Mit einem klaren B2B Fokus hat sich das Angebot von Datenbrillen zum einem vergrößert und diversifiziert um sich beispielsweise besser an besondere Anforderungen anpassen zu können (z.B. Arbeitssicherheit).

Wie hat sich die Einstellung der Unternehmen zur digitalen Transformation entwickelt?

Seit 2014 hat sich das Geschäftsmodell von AMA selbstverständlich ebenso weiterentwickelt. Zum Beginn des Jahres wurden überwiegend Pilotprojekte gestartet, die zumeist von den Innovationsteams der jeweiligen Kunden beauftragt wurden. Seit dem durchläuft auch AMA tiefgreifende Veränderungsprozesse. Mittlerweile wurden viele Pilotprogramme erfolgreich abgeschlossen, so dass mehr und mehr Partner unsere Komplettlösung implementieren. XpertEye wird derzeit in über 60 Ländern und an mehr als 1.200 Standorten in unterschiedlichen Anwendungsgebieten eingesetzt.

Was hält die Zukunft für AMA bereit?

AMA hat sich seit 2014 sowohl im Know How als auch hinsichtlich der Unternehmensgröße stetig weiterentwickelt. Durch die Fokussierung auf Datenbrillen konnte AMA sein Know-how kontinuierlich ausbauen, neue Partnerschaften unter anderem auch mit Hardware Herstellern eingehen und zu einem der führenden Anbieter von Remote-Assistenz-Unternehmenslösungen aufsteigen. Durch die Komplettlösung XpertEye bietet AMA eine innovative, schlüsselfertige und anpassungsfähige Lösung an, die in vielen unterschiedlichen Bereichen erfolgreich eingesetzt wird. Durch die Philosophie alle Partner bedarfsgerecht auch vor Ort zu unterstützen, floss gleichzeitig jede Menge Kundenfeedback in die Entwicklung von XpertEye ein. AMA konnte dadurch sein Hard- und Software Angebot zielgerichtet erweitern und hat zum Beispiel durch den intuitiven Einsatz von Endoskopen als auch hilfreichen Funktionen eine Industrie 4.0 Lösung mit einem sehr breiten Anwendungsspektrum aufgebaut.

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