XpertEye feiert sein 3-jähriges Jubiläum!

Mai 2015
Die von der AMA entwickelte Datenbrillen-Lösung XpertEye wird veröffentlicht und zum ersten Mal offiziell eingesetzt. XpertEye wird bei lebensrettenden Sofortmaßnahmen (Erste Hilfe) vor Ort angewendet. Mithilfe von XpertEye werden zum Beispiel im Falle von Großlagen Anleitungen und Anweisungen in Echtzeit von den Krankenhäusern distanzübergreifend an Datenbrillenträger kommuniziert und sorgen beispielsweise für eine effektive Patiententriage und optimierte Gesundheitsversorgung.

2014
AMA bietet dem Chirurg Dr. Philippe Collin (CHP St Grégoire in Frankreich) technische Unterstützung bei der ersten, auf Datenbrillen basierten Live-Übertragung einer OP zwischen Frankreich und Japan an. Während Dr. Collin einen Patienten in Frankreich operierte, kommunizierte er gleichzeitig über die Datenbrillen Lösung XpertEye mit seinem japanischen Kollegen Professor Goto an der Nagoya University/Japan. Dieser Anwendungsfall war sehr vielversprechend für Mentoring basierte Anwendungsfälle. Dr. Collin verwendete die Google Glass Datenbrille mit XpertEye, so dass Professor Goto die Operation von Dr. Collin per virtuellem Schulterblick live verfolgen konnte. Die Hände von Dr. Collin blieben so stets frei für das wirklich Wichtige – die eigentliche Arbeit, das Operieren. Mit Hilfe der integrierten Sprachübertragung konnten sich die Kollegen ebenfalls untereinander austauschen.

2012
Google veröffentlicht die erste Datenbrille mit dem «Explorer» -Programm und fordert alle Nutzer zum Feedback auf, um die innovative Hardware zu verbessern. Auf dem Konsumentenmarkt kann sich das Produkt aber nicht durchsetzen, jedoch erkennen einige Softwareentwickler (mit einem klaren B2B Fokus) das Potential der Datenbrillen und beginnen an Remote-Assistenz-Lösungen und weiteren Hardware/Software Anwendungen zu arbeiten.

1989
Studenten der Columbia Universität arbeiten am Konzept von «Private Eye», dass auf die Erfindung von Doug Platt zurückgeht. Erstmalig tritt hierbei das auf dem Kopf montierte Display in Erscheinung. Des Weiteren versuchen die Studenten ein Augmented-Reality-System (Erweiterte Realität) zur Reparatur von Laserdruckern zu etablieren. «Private Eye» gilt als erster Versuch, einen tragbaren Computer mit ähnlicher Funktionalität der späteren Datenbrille „Google Glass“ umzusetzen.

1980
Steve Mann, Wissenschaftler bei der Universität von Toronto, erfindet das sogenannte «Digital Eye Glass». Er gilt als führender Wearable-Pionier, denn er war der erste, der eine komplette tragbare Lösung mithilfe einer Datenbrille entwickelte, die von einem Computer in seinem Rucksack gesteuert wurde, um Augmented Reality darzustellen.

Steve Mann und das «Digital Eye Glass»

1968
Die Wissenschaftler Ivan Sutherland und David Evans entwickelten vor genau 50 Jahren an der Universität von Utah das erste auf dem Kopf montierte Display mit der Bezeichnung «The Sword of Damocles» (Damoklesschwert). Diese Bezeichnung basiert darauf, dass es auf dem Kopf des Betrachters getragen wurde.
Nach der Erklärung von Ivan Sutherland zufolge, ist „das Ziel von Augmented Reality ein System zu schaffen, indem der Betrachter keinen Unterschied zwischen der realen und der erweiterten Realität wahrnehmen kann.“
Dieses Konzept wird später von Steve Mann und Steven Feiner aus Columbia optimiert.
Seit 50 Jahren wird daran gearbeitet die Produktivität dieser Technologie zu verbessern, die Effizienz zu steigern und optimalen Komfort zu garantieren.
Ging es am Anfang noch um wissenschaftliche Erfindungen, so geht es heute darum Datenbrillen Remote-Assistenz-Lösungen wie XpertEye zu entwickeln und konkreter auf die Anforderungen und Anwendungsgebiete der Kunden eingehen zu können. 
Der Schlüssel zum Erfolg ist die Anforderungen der Kunden abzudecken und geeignete Hard- und Software Lösungen für bestimmte Anwendungen zu finden. Ohne diesen Anspruch bleiben Datenbrillen zwar eine innovative Technologie, jedoch ohne wirklichen Nutzen.
Seit 2012 haben sich neue Datenbrillen-Hersteller auf den Markt etabliert, die sich durch unterschiedliche Funktionen an bestimmten Anwendungsfällen und Anforderungen orientieren.

Die Anforderungen für die Industrie und das Gesundheitswesens sind nicht identisch, ebenso erfüllen sie nicht dieselben Standards. Softwareentwickler leiten das Feedback von Datenbrillen-Nutzer an die Hersteller weiter damit die Hersteller die Hardware anpassen und verbessern können. Das erklärt die wichtige Rolle der Softwareentwickler am Markt.
Weitere Datenbrillen werden kontinuierlich eingeführt und zeichnen sich durch technologischen Fortschritt aus. Täglich erscheinen neue «Smart glasses». Die Umsetzung durch Augmented Reality schreitet im Gesundheitswesen und in der Industrie weiter voran.
Es ist jedoch nach wie vor noch ein „work in progress“ und Christian Guillemot, Gründer von AMA XpertEye, äußerte sich zur B2B Anwendung von Datenbrillen (wie auch bei den Smartphones in der Vergangenheit) folgendermaßen dazu:

<< Wenn wir uns zukünftig die Frage stellen werden „Wie haben wir das eigentlich früher gemacht?“, werden wir verstehen, wieviel wir bereits geschafft haben. >>